Govie - 3DITs Viewer Technologie

Govie® - Kern aller Anwendungen


Govie ist eine 3D-Viewer-Technologie für 3D-, CAD-, BIM- und Geodaten im Browser, die das Know-How der 3DIT bündelt.

Sie umfasst einen WebViewer zur Darstellung, eine Asset-Pipeline zur Aufbereitung und ein Integrations-Setup für bestehende Web-Anwendungen.

Der Viewer läuft nativ im Browser, ohne Installation oder Plugin und lässt sich in jedes Frontend-Ökosystem einbetten. Lauffähig auf Desktop, Mobile, VR und AR.

Visuelle QualitätInteraktivitätPerformanceIntegrationSicherheitKompatibilität

Diese Unternehmen vertrauen auf die Govie 3D-Viewer-Technologie in ihrer B2B-Kommunikation

Maschinen, komplexe Animationen und Partikelflüsse fotorealistisch im Web darstellen!

Visuelle Qualität

Govie ist eine 3D-Viewer-Technologie für komplexe Visualisierungen von 3D-, CAD-, BIM- und Geodaten. Sie läuft nativ im Browser ohne Installation und lässt sich in jedes Frontend-Ökosystem einbetten – Desktop, Mobile, VR und AR. Die Engine kombiniert fotorealistische Rendering-Techniken mit technischen Visualisierungen: PBR-Material-Systeme für physikalisch korrekte Oberflächendarstellung, fortgeschrittene Beleuchtungsalgorithmen sowie Non-Photorealistic Rendering (NPR) für Hidden-Line-Rendering, Schnittdarstellungen und Konstruktionszeichnungen.

Technische Kompetenzen

  • Physically Based Rendering (PBR) & Material-System: Microfacet-basiertes Shading mit Albedo, Roughness, Metalness, Normal-Maps und Parallax-Occlusion-Mapping. Material-Features: Clearcoat (Mehrschicht-Lacke), Sheen (seidig wirkende Textilien), Iridescence (Farbschillern). Echtzeit-Wechsel zwischen PBR-Materialien und funktionalen Modi (X-Ray, Heatmaps, Schnittdarstellungen) ohne Szenen-Neuladen.
  • Image Based Lighting (IBL) & Environment Mapping: HDRI-Texturen mit vorberechneten Radiance-Maps und Irradiance-Probes für globale Beleuchtung. Spekulare Reflexionen und indirekte Schatten ohne Echtzeit-Lichtquellen.
  • Shadowing & Depth Effects: Shadow-Mapping mit Percentage Closer Filtering (PCF) und Cascade Shadow Maps. Lokale Verschattung durch SSAO. Optional SSR und SSGI für spekulare und diffuse räumliche Effekte.
Stelle komplexe Informationen interaktiv in verschiedene Szenarien dar!

Interaktivität

Der Viewer behandelt die 3D-Szene als interaktive Informationsebene. Ausgewählte Objekte können direkt im Raum transformiert werden. Vordefinierte Szenarien schalten Layer, Animationen und Zustände per State-Manager um, ohne die Szene neu zu laden. Zusätzlich lassen sich beliebige externe Datenschichten räumlich einbetten: Annotationen, Hotspots, Sensorwerte oder Heatmaps werden als 2D-Bildschirm-Elemente über die Geometrie gelegt und bleiben bei Perspektivwechsel korrekt positioniert. Für immersive Anwendungsfälle steht eine vollständige WebXR-Integration bereit.

Technische Kompetenzen

  • Objektmanipulation & Transform Controls: Objekte lassen sich direkt in der Szene verschieben, rotieren und skalieren über Gizmos und achsengebundene Handles. Transformationen erfolgen in lokalen oder globalen Koordinatenräumen, mit Unterstützung für Snap-to-Grid und freie Eingabe-Constraints.
  • GPU-seitiges Picking & Raycasting: Objektselektion über GPU-basiertes Picking (Framebuffer-Readback) oder CPU-seitige Ray-Triangle-Intersection. Treffergenauigkeit auf Mesh-Ebene, auch bei komplexen Überlappungen und tausenden Objekten. Multi-Select über Box-Selection möglich.
  • Screen-Space UI & Labeling: Annotationen, Labels und Hotspots werden räumlich an Objekte gebunden und bleiben bei Kamerabewegung korrekt positioniert (Css2D-Renderer). Verdeckte Labels werden automatisch ausgeblendet oder nach Priorität sortiert. Unterstützt Text, Bilder und HTML-basierte UI-Elemente.
  • State Management & Scenario Control: Vordefinierte Szenarien steuern Sichtbarkeit, Animationen und Material-States, ohne die Szene neu zu laden. Ereignisbasierte Trigger ermöglichen kontextuelle Reaktionen auf Nutzer-Interaktionen (Selektion, Hover, Click). WebXR-Integration für immersive Kontrollen (Hand Tracking, Controller Input) in VR- und AR-Anwendungen.
Flüssige Darstellung großer 3D-Datenmengen direkt im Browser!

Performance

Große Szenen mit heterogenen Datenquellen werden durch zwei komplementäre Strategien performant auf Endgeräten dargestellt: Eine Offline-Pipeline optimiert Geometrien vor der Auslieferung durch Reduktion und Detailstufen-Generierung. Die Runtime-Engine von Govie selektiert intelligent die sichtbare Detailstufe, verwirft Geometrie außerhalb des Sichtbereichs und lädt fehlende Daten on-demand nach. So bleibt der Speicherverbrauch konstant, auch bei komplexen Datenquellen (CAD, BIM, LIDAR, GIS) auf mobilen und Desktop-Geräten ohne Client-seitige Optimierungen durch den Nutzer.

Technische Kompetenzen

Offline-Pipeline

  • CAD-Reduktion & Defeaturing: Eine speziell für CAD-Daten konzipierte Pipeline optimiert den Umfang von BREP-Modellen. Defeaturing entfernt irrelevante Konstruktionsdetails, Proxy-Geometrien ersetzen komplexe Strukturen, Shrinkwraps (Außenhüllen-Approximation) reduzieren die Polygonzahl drastisch, ohne visuelle Details zu verlieren.
  • LOD-Generierung & Texture Baking: Aus dem Ausgangsmesh werden automatisch mehrere diskrete Detailstufen erzeugt. Oberflächendetails (Unebenheiten, Kratzer, Texturen) werden per Texture Baking in Normal- und Roughness-Maps übertragen, sodass auch Low-Poly-Meshes visuell detailliert wirken.
  • Räumliche Hierarchisierung & Clustering: Alle Objekte werden, unabhängig vom Ursprungsformat, in eine einheitliche räumliche Hierarchie eingeordnet (Octree, Quadtree, 3D Tiles nach Cesium-Standard). Diese Hierarchie ermöglicht effizientes Culling und Streaming zur Laufzeit – nur sichtbare oder nahe Tiles werden geladen.

Online-Rendertechniken (Laufzeit)

  • LOD-Selektion & Distance Culling: Der Renderer wählt pro Objekt automatisch die passende Detailstufe basierend auf Kameradistanz und verfügbarem GPU-Speicher. Objekte jenseits der Sichtweite werden komplett übersprungen (Frustum Culling). Kontinuierliche LOD-Übergänge vermeiden Pop-in-Artefakte.
  • Visibility Culling & Occlusion: Objekte außerhalb des Sichtbereichs oder hinter anderen Geometrien werden übersprungen. Nicht sichtbare Inhalte erzeugen keine GPU-Last. Hierarchie-basiertes Culling ermöglicht Verarbeitung großer Szenen (>1 Mio. Objekte).
  • GPU-Instancing & Batch Rendering: Gleichartige Objekte (Schrauben, Stützen, Wiederholungselemente) werden als einzelne GPU-Draw-Call gerendert (Instancing), unabhängig von der Anzahl. Mehrere Meshes werden in einen großen Batch kombiniert, um Render-Overhead zu minimieren.
  • Streaming & Adaptive Kompressionierung: Szenen-Tiles werden on-demand nachgeladen. Sichtbare Tiles werden mit Priorität übertragen, fehlende Daten asynchron im Hintergrund. Meshbasierte Kompressionen (Draco, Meshopt) reduzieren zudem die Dateigröße um bis zu 90%, ohne Geometrie-Qualität zu verlieren.
3D-Viewer nahtlos und flexibel in bestehende Web-Apps integrieren

Integration

Die Govie 3D-Engine wird als gekapseltes Modul über eine API-Bridge in bestehende Web-Anwendungen integriert. Der Viewer läuft isoliert im Browser und kommuniziert bidirektional mit dem Host-Frontend (z.B. React, Vue, Angular) – für Kamera-Steuerung, Objektselektion und dynamische Datenaktualisierung ohne Szenen-Neuladen. Automatisierte Asset-Pipelines bereiten CAD-Daten vor der Auslieferung auf, während standardisierte WebSocket-Kanäle Echtzeit-Datenströme (IoT-Sensoren, Metadaten) räumlich mit der 3D-Szene synchronisieren.

Technische Kompetenzen

  • Web-Embedding & Frontend-Integration: Der Viewer läuft als gekapseltes Modul (Web Component) im Browser und kommuniziert über eine bidirektionale API-Bridge mit dem Host-Frontend (React, Vue, Angular). Frame-synchrone Kommunikation ermöglicht Synchronisation von Kamera-Position, Objektselektionen und Attributdaten zwischen Viewer und Anwendung.
  • Integration verschiedener CAD-Formate: Govie unterstützt proprietäre und standardisierte Datenformate (STEP, IGES, Parasolid, Catia, Solidworks, Inventor, FreeCAD). Alle Formate werden in ein einheitliches Laufzeit-Format konvertiert und dabei automatisch für die Web-Darstellung optimiert (Geometrie-Reduktion, Material-Vereinheitlichung, Textur-Anpassung).
  • Real-Time Sync & Live-Datenbindung: Standardisierte WebSocket-Kanäle synchronisieren Echtzeit-Datenströme (IoT-Sensoren, Messdaten, Zustände) räumlich mit der 3D-Szene. Mithilfe von Daten-Synchronisation (z.B. von Position und Blickrichtung, Nutzer-Kommentaren, u.ä.) sind außerdem Multi-User-Kollaboration möglich.
Schutz von CAD-Daten und geistigem Eigentum

Sicherheit

Alle Geometriedaten die auf moderner Grafikhardware dargestellt werden sind grundsätzlich auslesbar. Die Hauptschutzmaßnahmen setzen daher vor der Übertragung an: CAD-Konstruktionsdaten werden in der Pipeline destruktiv vereinfacht, sodass z.B. nur die Außenhülle übertragen wird. Präzise Maße, Konstruktionshistorie und Features sind damit nicht rekonstruierbar. Für besonders schützenswerte 3D-Daten stehen alternative Darstellungsformen bereit, die keine verwertbaren Konstruktionsdaten mehr enthalten.

Technische Kompetenzen

  • IP-Protection & Geometrie-Obfuskation: Feature Removal entfernt Feature-Trees, Parameterwerte und Maßketten. Geometrische Obfuskation (hinzugefügte Mikro-Abweichungen) macht exportierte Meshes für Reverse Engineering unbrauchbar.
  • Alternative Repräsentationen: Gaussian Splatting oder Punktwolken-Darstellung statt Polygongeometrie. Diese Repräsentationsformen verhindern Rekonstruktion präziser CAD-Geometrien und bieten dennoch vollständige optische Qualität.
  • Pixel-Streaming: Bei dieser Lösungsart, werden 3D-Inhalte serverseitig gerendert und nur als komprimierter Videostream an den Client übertragen. Geometrie und Rohdaten bleiben auf dem Server.
Plattformunabhängige Kompatibilität für BIM-, GIS- und LIDAR-Daten sowie proprietäre CAD-Daten

Kompatibilität

Die Govie 3D-Engine verarbeitet heterogene Datenquellen durch zwei komplementäre Strategien: Eine Konvertierungspipeline transformiert proprietäre und standardisierte Formate (CAD, BIM, GIS, LIDAR) in einheitliche interne Repräsentationen (Meshes, Punktwolken, 3D Tiles).

Eine räumliche Koordinaten-Transformation vereint georeferenzierte Daten aus verschiedenen Herkunftsystemen in ein globales Koordinatensystem. Der Viewer stellt alle Datenquellen geometrisch und räumlich korrekt dar, unabhängig von Format und Ursprung.

Technische Kompetenzen

  • Pipeline zur Datenkonvertierung: Proprietäre und standardisierte Formate (STEP, IFC, DWG, RVT, LAS) werden automatisiert in ein einheitliches Viewer-Format überführt. Normalisierung von Ausrichtung, Dimension und Geometrietypen ermöglicht einheitliche Darstellung aller Quellen.
  • Geodätisches Koordinatensystem: Alle Eingangsdaten werden in ein gemeinsames ECEF-Koordinatensystem (Earth-Centered, Earth-Fixed) transformiert, sodass georeferenzierte Daten unterschiedlicher Herkunft geometrisch korrekt überlagert dargestellt werden können.

Alles Wissenswerte zu interaktiven 3D-Produktpräsentationen

Fragen und Antworten

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